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«Bericht über die 15. Arbeitstagung zur Gesprächsforschung vom 30. März - 1. April 2011 in Mannheim Silke Reineke Aufgrund des gewachsenen ...»

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Gesprächsforschung - Online-Zeitschrift zur verbalen Interaktion (ISSN 1617-1837)

Ausgabe 12 (2011), Seite 190-198 (www.gespraechsforschung-ozs.de)

Bericht über die 15. Arbeitstagung zur Gesprächsforschung

vom 30. März - 1. April 2011 in Mannheim

Silke Reineke

Aufgrund des gewachsenen gesprächsforscherischen Interesses an Aspekten wie

'Wissen', 'Intention' und 'Wahrnehmung' lautete das diesjährige Rahmenthema der

15. Arbeitstagung zur Gesprächsforschung am Institut für Deutsche Sprache (IDS) in Mannheim "Kognition in der Interaktion". Im Zentrum standen somit Fragen sowohl zu kognitiven Voraussetzungen für Gesprächsprozesse als auch nach der Anzeige solcher im Gespräch selbst. Da dieses Thema in der Gesprächsforschung relativ jung ist, ging es dabei insbesondere auch um die Frage, wie solche kogniti- ven – und damit zunächst außerhalb des antimentalistischen konversationsanalyti- schen Forschungsansatzes liegende – Prozesse mit gesprächsanalytischen Metho- den überhaupt untersucht und nachgewiesen werden können. So warfen die Orga-

nisatoren folgende offene Fragen in ihrem Einladungstext auf:

Sind kognitive Prozesse (wie Intentionen, Planung, Strategien, Partnerannah- • men) Voraussetzungen, die das Gesprächshandeln steuern und erklären? Und wie können sie als solche untersucht und nachgewiesen werden?

Sind Kognitionen vielmehr selbst sozial konstruierte Sachverhalte, die im Ge- • spräch thematisiert, zugeschrieben und in ihrer Bedeutung ausgehandelt wer- den? Besteht die Bedeutung kognitiver Prozesse nicht in einer psychologi- schen Realität, sondern nur im Gebrauch und den Folgen kognitiver Begriffe in der Interaktion?

Zeigen Gesprächsteilnehmer in ihrem Handeln kognitive Prozesse an, die als • mentale Realitäten über das Gesprächshandeln hinausreichen?

Der Direktor des Instituts für Deutsche Sprache, Ludwig M. Eichinger, begrüßte die TeilnehmerInnen mit einigen einleitenden Worten, in denen auch der Verweis auf Kleists Aufsatz Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden nicht fehlen durfte.

Arnulf Deppermann, Leiter der Abteilung Pragmatik am IDS und Mitorganisa- tor der Tagung, eröffnete dann die Vorträge mit einem einleitenden Überblicks- vortrag zu "Überlegungen zur Rolle von 'Kognition' in der Gesprächsanalyse". Er zeigte darin, dass die Untersuchung kognitiver Prozesse, wenn sie nur entspre- chend rekonzeptualisiert werde, durchaus Gegenstand der Konversationsanalyse sein kann. Dies bedeute, dass statt der kognitiven Prozesse vielmehr das Sichtbar- bzw. Hörbarwerden dieser in der Interaktion untersucht werden müssen. Ein erster solcher Zugang ist die Untersuchung des Sprechens über kognitive Phänomene mit mentalen Verben wie denken, meinen oder verstehen, wie er in der Discursive Psychology praktiziert wird (te Molder/Potter 2005). Einen weiteren Zugang bie- tet die konversationsanalytische Untersuchung von interaktiven Praktiken, mit denen, beispielsweise mittels der Verdeutlichung von aus dem vorangegangenen Turn gezogenen Inferenzen, mentale Zustände und Prozesse angezeigt werden (z.B. grammatische Konstruktionen mit dann oder also als Formen des Rückbezugs). Beiden Ansätzen gemeinsam ist dabei, dass Kognition nicht als Erklärung für Interaktion, sondern vielmehr als Gegenstand von Interaktion gesehen wird.

Gesprächsforschung 12 (2011), Seite 191 Schließlich plädierte Deppermann dafür, den display-Begriff der Konversationsanalyse nicht zu eng aufzufassen und, statt unvermeidbare Forscherannahmen über kognitive Prozesse (wie z.B. die Aufmerksamkeit von Gesprächspartnern) zu negieren, diese systematisch zu reflektieren, in die Analyse mit einzubeziehen und explizit zu machen.

Am ersten Tag der Tagung wurden insbesondere Vorträge zu psycholinguistisch ausgerichteten Arbeiten präsentiert. So fragte Gregory Mills (Stanford/ USA): "Intentions in dialogue: prerequisite or achievement?". Er stellte dazu Ergebnisse aus einem maze-task vor, in dem die Teilnehmer mit Hilfe eines ChatTools gemeinsam einen Weg durch ein Labyrinth finden mussten. Dabei wurden von Forscherseite Fragen in den Chat-Verlauf eingespeist, die für die Teilnehmenden so erschienen, als wären sie vom jeweils anderen Teilnehmer eingegeben worden. Sie speisten zum einen why-Fragen ein, um die Intentionen der Teilnehmer zu hinterfragen, zum anderen Fragen, die jeweils ein Wort aus dem vorangegangenen Turn des anderen (fragend) wiederholten ("fragment clarification requests", Healey et al. 2003). Schließlich argumentierte Mills anhand seiner Daten, dass Intentionen (die in diesem Zusammenhang auch als 'Pläne' zu verstehen sind) weniger der Interaktion vorausgehen, sondern vielmehr in ihr ausgehandelt und damit im Gespräch erst hergestellt werden.

In seiner Präsentation seiner Untersuchung zum Thema "Konzeptuelle Integration in gemeinsamen Fiktionalisierungen" übertrug Oliver Ehmer (Freiburg) das Konzept des "Blending" aus dem Conceptual Integration Network (Fauconnier/ Turner 1998) auf Alltagsgespräche. Zunächst stellte er Fiktionalisierungen als eine humorvolle kommunikative Gattung (vgl. z.B. Kotthoff 2007) vor, die unter anderem der Identitätsaushandlung dient und für die das gegenseitige Überbieten mit Pointen konstitutiv ist. Anhand von Beispielen zeigte er dann, wie die Gesprächspartner dieses gegenseitige Überbieten von Pointen im Gespräch realisieren: Durch das fortlaufende Zusammenführen bzw. 'Überblenden' unterschiedlicher Frames (Fillmore 1982) stellen sie im Verlauf des Diskurses gemeinsam temporale mentale Räume her (die Ehmer im Gegensatz zu einem eher statischen Hintergrundwissen sieht).





Parlamentarischen Zwischenrufsequenzen widmete sich Elisabeth Zima (Leuven/Belgien) in ihrem Vortrag zur "Resonanzaktivierung in parlamentarischen Zwischenrufsequenzen: Zur Möglichkeit einer fruchtbaren Synergie der Dialogischen Syntax und der Kognitiven Grammatik". Sie griff dazu das Konzept der Resonanzaktivierung aus der Dialogischen Syntax von Du Bois auf und präsentierte Analysen von Fallbeispielen, in denen Sprecher in österreichischen Parlamentsdebatten auf sprachliche Elemente aus Äußerungen ihrer Vorgänger zurückgriffen, um diese für ihre kommunikativen Ziele wiederzuverwenden. Angereichert wurde die Analyse solcher Fälle mit Kategorien der Kognitiven Grammatik insofern, dass sie die Fälle mit Blick auf "kognitive Konstruierungsmechanismen" (wie z.B.

Figur-Grund-Umkehrung oder Perspektivierung), auf die Profil-Basis-Dichotomie (Langacker 1987), sowie "Zero- bzw. Plus-Frames" (Langacker 2001) im Zeitverlauf der Interaktion betrachtete. In der Diskussion wurde unter anderem angemerkt, dass die strategische Ausrichtung des Gesprächstyps zu berücksichtigen sei und dass zur Erklärung des Phänomens Überlegungen zu gegenseitigen Wissensannahmen im Sinne der Theory of Mind (z.B. Perner 1991) für die Untersuchung fruchtbar wären.

Gesprächsforschung 12 (2011), Seite 192 Kerstin Fischer (Sonderborg/Dänemark) stellte in ihrem Vortrag "Rezipientendesign: Welche Rolle spielt Kognition?" Daten aus einem Mensch-Roboter-Experiment vor, in denen Reaktionen von Probanden auf festgelegte Äußerungen eines Roboters untersucht wurden. Auf diese Weise konnte sie im Gegensatz zur reinen Beobachtung von recipient design (Sacks et al. 1974) die Äußerungen des Roboters manipulieren und somit prüfen, ob und wie InteraktantInnen ihre Formulierungen gezielt an unterschiedliche Partnerreaktionen anpassen. Sie zeigte, dass interaktives alignment (Pickering/Garrod 2004) kein automatisierter und rein lokal ausgehandelter Prozess ist, sondern vom Partnermodell des Probanden (und damit von Vorannahmen über den Roboter als 'Gesprächspartner') abhängt. So fand beispielsweise mehr alignment bei den Probanden statt, die den Roboter als eine Art sozialen Akteur und weniger als reine Maschine betrachteten.

Mit videogestützter Interaktion beschäftigte sich Angelika Wirtz (Duisburg/ Essen) in ihrem Vortrag "Bilder und Annahmen vom Anderen und ihre interaktionssteuernde Bedeutung". Sie präsentierte Analysen von Video-Konferenzen schwerkranker, isolierter Kinder mit Freunden, Familien und Lehrern. Sie legte dar, dass diese Interaktionen, die sie als "Interaktionshybrid der audiovisuellen Fernkommunikation" bezeichnet, aus dem lokal wahrnehmbaren Geschehen und Annahmen dieser über das lokal wahrnehmbare Geschehen des jeweils anderen bestünden. Neben der Gesprächsanalyse der Aufzeichnungen bezog sie daher Nachbefragungen der Teilnehmer zu den Interaktionen mit ein, um sich so deren kognitiven Prozessen bzw. deren Annahmen über den jeweils nur ausschnitthaft wahrnehmbaren Kommunikationsraum des jeweils anderen zu nähern. In der Diskussion ging es dann insbesondere um die Bedeutung deiktischer Ausdrücke in den Interaktionen sowie um die Frage, woher der Begriff des "Interaktionshybrid der audiovisuellen Fernkommunikation" stamme; letzterer stammt von der Autorin selbst und sie verwies zur Vertiefung auf ihre in Vorbereitung befindliche Publikation.

Karola Pitsch (Bielefeld) präsentierte ebenfalls eine Studie zu interaktivem alignment (Pickering/Garrod 2004). Hierbei ging es um die Frage, wie dieser kognitive Prozess, insbesondere in Bezug auf multimodale Aspekte, gesprächsanalytisch nachvollzogen werden kann. Stellvertretend für ein Forschungsteam sprach sie über "'Social Learning' in der Mensch-Roboter-Interaktion: Zur Eröffnung eines neuen Forschungsfelds für die Konversationsanalyse". Sie stellte unter anderem anhand von Daten aus den EU-Forschungsprojekten iTalk und CoR-Lab vor, wie konversationsanalytische Untersuchungen für das "Social Learning" von beispielsweise humanoiden Robotersystemen nutzbar gemacht werden. "Social Learning" bedeutet, dass in Robotersystemen nicht alle Funktionen fest vorprogrammiert werden, sondern dass sie durch Interaktionen mit einem menschlichen Tutor Fähigkeiten erwerben. Auf Basis multimodaler Analysen dieser Interaktionen kann dann untersucht werden, wie die Dynamik und Variabilität von Interaktion die Entwicklung und 'Erziehung' der Roboter-Systeme bestimmen und für sie nutzbar gemacht werden kann. Gleichzeitig bieten diese Analysen Aufschluss über die interaktive Zuschreibung von Wissen. So zeigte Pitsch anhand von Videoaufnahmen solcher Lehr-Lern-Interaktionen zwischen einem Roboter und einem Probanden, dass das "multimodal-zeitliche" Verhalten des Roboters, verstanden als eine Art von 'Feedback', das Verhalten des Tutors lokal beeinflusst.

Gesprächsforschung 12 (2011), Seite 193 Mithilfe von Eyetracking-Methoden wandten sich auch Bert Oben und Gert Brône (Leuven/Belgien) dem alignment in multimodaler Interaktion zu und sprachen über "Bidirektionalität in der multimodalen Interaktion: zum Potential von Eyetracking-Methoden zur Studie interaktiver Alignmentprozesse". In ihrem Forschungsprojekt nähern sie sich den kognitiven Prozessen interaktiven Handelns mit Hilfe mobiler Eyetracker (head-mounted Eyetracker). Über diese Art von Aufzeichnungen haben sie Daten erhoben, die sowohl Blickrichtung und Blickfeld als auch externe Videoaufnahmen von je zwei Gesprächspartnern synchron erfassen und damit eine "dreidimensionale Repräsentation der Gesprächssituation" liefern. Sie stellten erste Analysen solcher Daten aus zwei unterschiedlichen Experimenten (eine eher künstliche gegenüber einer eher 'natürlichen' Gesprächssituation) vor und zeigten für beide, dass eine Zunahme des alignment der Gesprächspartner sowohl auf der Ebene der Wahl sprachlicher wie auch gestischer Mittel stattfand. Die interaktive Abstimmung von Gesten der Teilnehmer aufeinander schlossen sie beispielsweise aus der Fokussierung (nachgewiesen durch die Blickrichtung) eines Teilnehmers auf eine Geste des Gegenübers und ihre nachfolgende Nachahmung. Sie betonten jedoch auch, dass das Schließen von der Fokussierung der Blickrichtung auf eine (kognitive) Rezeption nicht umgekehrt bedeuten muss, dass ohne eine beobachtbare visuelle Fokussierung keine kognitive Prozessierung stattfinde.

Insgesamt zeigten diese Vorträge, welche vielfältigen Möglichkeiten technische Hilfsmittel und Nachbarwissenschaften (wie Psychologie, Kognitionswissenschaft, Robotik, Gestikstudien) bieten, wenn man sich dem Thema 'Kognition' mit gesprächsforscherischem Interesse nähert. Der große Raum, den die Beschreibung von unterschiedlichen Ansätzen, Experimenten und Methoden einnahm, zeigte auch, dass der Gegenstand der Kognition ein relativ junger in der Gesprächsforschung ist, dessen Untersuchungsmethoden noch reflektiert und diskutiert werden müssen. Wenig überraschend war, dass die aus anderen Disziplinen kommenden, nicht den üblichen gesprächsforscherischen Methoden entsprechenden Vorgehensweisen (Einsatz von Robotern und Eyetracking, systematische Bedingungsvariation, statistische Auswertung etc.) von den TagungsteilnehmerInnen kontrovers aufgenommen wurden. Die Gemeinsamkeit der unterschiedlichen Ansätze und Experimente besteht aber im Versuch, die "Oberfläche" von Interaktion bzw. die Aufzeichnung derselben und damit ihre Verfügbarkeit für sequentielle Analysen zu erweitern.

Den Abschluss des ersten Tagungstages bildete der Vortrag "Von Familienähnlichkeiten zu Netzwerkrelationen: Interaktion als Evidenz für Kognition" von Jörg Bücker (Münster). Er beschäftigte sich darin mit der, in der Forschung zur Grammatik der Gesprochenen Sprache weitgehend unbestrittenen Annahme, dass mündliche Kommunikation eine aus ihren Kommunikationsbedingungen resultierende Musterhaftigkeit aufweist. Dazu hinterfragte er, wie Annahmen über "kognitive Organisationsformen sprachlichen Wissens" getroffen werden könnten, d.h., ob die interaktive Evidenz der Untersuchung mündlicher Daten ('Performanz') für Schlüsse auf sprachliches Wissen ('Kompetenz') ausreichend sei. Am Beispiel der Konstruktion von XP her (z.B. von daher) plädierte er dafür, dass sowohl konstruktionsgrammatische als auch netzwerktheoretische Konzepte notwendig seien, um in Analysen von Konstruktionen über eine 'deskriptive HeurisGesprächsforschung 12 (2011), Seite 194 tik' hinaus auch die mit ihnen verknüpften kognitionslinguistischen Erklärungsansprüche zu erfüllen.



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